21:13 21 November 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Janukowitsch: Ukraine wird Regeln der Zollunion schrittweise akzeptieren

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Parallel zur Bildung einer Freihandelszone mit der EU wird die Ukraine auch Regeln der Zollunion (Russlands, Weißrusslands und Kasachstans) schrittweise akzeptieren.

    Parallel zur Bildung einer Freihandelszone mit der EU wird die Ukraine auch Regeln der Zollunion (Russlands, Weißrusslands und Kasachstans) schrittweise akzeptieren.

    Das kündigte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch am Donnerstag in einer Videobotschaft an die ukrainischen Parlamentarier an. "Die Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen und über die Bildung einer Freihandelszone mit der Europäischen Union sind abgeschlossen. In Kraft getreten ist ein neues Abkommen über die Freihandelszone mit Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Ich glaube daran, dass alle Probleme mit der EU im Jahr 2013 gelöst werden. Zugleich werden wir die in der Zollunion geltenden Spielregeln schrittweise akzeptieren, denn es handelt sich um einen riesigen Markt für ukrainische Waren."

    Der Präsident kündigte ferner an, alles nur Mögliche zu tun, damit die Ukraine und Länder der Zollunion "harmonische Beziehungen nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Forschung sowie in humanitärem und sozialem Bereich haben".

    Moskau schlägt Kiew einen Einstieg in die Zollunion vor und verspricht als Gegenschritt niedrige Preise für Energieträger. Die Ukraine weist darauf hin, dass der Beitritt zur Zollunion Änderungen in der ukrainischen Verfassung notwendig machen würde, und schlägt ihrerseits eine Kooperation mit der Zollunion nach der Formel "3+1" vor.

    In der Vorwoche hatte Janukowitsch in der turkmenischen Hauptstadt Bischkek die Möglichkeit eines Beitritts der Ukraine zur Zollunion nicht ausgeschlossen. "Von 2013 an treten mehr als 30 neue Bestimmungen innerhalb der Zollunion in Kraft, von denen die Ukraine und ihre Waren unmittelbar tangiert sind", hatte der Präsident gesagt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren