16:28 26 September 2017
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    Davos: Georgiens Premier und russische Geschäftsleute sprechen über Zusammenarbeit

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    Das Weltwirtschaftsforum in Davos 2013 (16)
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    Der georgische Premier Bidsina Iwanischwili hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos mit russischen Unternehmern Wege zur Wiederherstellung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern erörtert.

    Der georgische Premier Bidsina Iwanischwili hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos mit russischen Unternehmern Wege zur Wiederherstellung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern erörtert. Dies teilte der georgische Wirtschaftsminister Giorgi Kwirikaschwili am Freitag mit. 

    Iwanischwili wurde Freitagvormittag als Sondergast zu einem russischen Frühstück eingeladen, an dem Spitzenvertreter der russischen Wirtschaft teilnahmen. Das Thema der Veranstaltung war „Russland und die globale Wirtschaft“. 

    Die Einfuhr von georgischen Weinen und Mineralwasser  nach Russland war im Frühjahr 2006 vor dem Hintergrund der Zuspitzung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern verboten worden. Als Grund wurde offiziell eine "niedrige Qualität" dieser georgischen Produkte genannt.

    Die neue georgische Regierung, die nach der Parlamentswahl am 1. Oktober 2012 gebildet worden war, kündigte an, eine der Prioritäten der georgischen Außenpolitik werde die Normalisierung der Beziehungen zu Russland. 

    Der georgische Präsident Michail Saakaschwili hatte 2008 die diplomatischen Beziehungen zu Russland abgebrochen, nachdem Moskau die beiden seit 1991 abtrünnigen georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien als staatlich unabhängig anerkannt hatte. Der Anerkennung war ein blutiger Angriff der georgischen Armee auf Südossetien vorausgegangen, der zahlreiche Zivilisten das Leben kostete und erst nach einer Intervention russischer Truppen abgewehrt werden konnte.

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