20:45 17 Dezember 2017
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    Treffen von GUS-Finanzministern zu Folgen von Zypern-Krise findet im Juni statt

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    Einmal-Steuer-Entscheidung in Zypern (110)
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    Die Finanzminister der GUS-Länder werden die Folgen der Zypern-Krise für das Finanzsystem der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bei einem Treffen im Juni in Minsk, der Hauptstadt von Weißrussland, besprechen, wie der Vorsitzende des GUS-Exekutivkomitees, Sergej Lebedew, Journalisten mitteilte.

    Die Finanzminister der GUS-Länder werden die Folgen der Zypern-Krise für das Finanzsystem der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bei einem Treffen im Juni in Minsk, der Hauptstadt von Weißrussland, besprechen, wie der Vorsitzende des GUS-Exekutivkomitees, Sergej Lebedew, Journalisten mitteilte.

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Die jüngsten Ereignisse auf Zypern und die Krise der zyprischen Banken tangieren auch die GUS-Länder. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein Teil der Mittel natürlicher und juristischer Personen der GUS-Länder in zyprischen Banken deponiert wird. Uns ist es natürlich nicht gleichgültig, wie diese Krise gelöst wird“, so Lebedew.

    Er äußerte die Hoffnung, dass im Ergebnis der Erörterung gemeinsame Schritte unternommen werden, um die Folgen der Zypern-Krise für das Finanzsystem der Gemeinschaft zu minimieren.

    Lebedew wies darauf hin, dass die GUS-Länder in den letzten Jahren bestimmte Erfahrungen beim Zusammenwirken bei Krisensituationen gesammelt hätten.

    „Dazu bewegte die Finanzkrise 2008 die GUS-Länder“, sagte er und verwies darauf, dass damals auf Initiative der Staatschefs der Gemeinschaft eine ständige Beratung der Finanzminister geschaffen worden sei, die zur Minderung des negativen Einflusses der Krise auf die Wirtschaft der GUS-Länder beigetragen habe. 

     

    „Wir haben diese Krise recht erfolgreich überwunden und heute sind positive Tendenzen bei der Entwicklung der Wirtschaft der GUS-Länder zu verzeichnen“, betonte Lebedew.

    Zypern befindet sich gegenwärtig im Zustand einer  akuten Finanzkrise.

    Die Regierung verzichtete auf die ursprünglichen Pläne, alle Bankdeposite zu besteuern. Diese Pläne lösten Panik unter den Einlegern aus.

    Am Montag erzielte die zyprische Regierung ein neues Abkommen mit der Gläubiger-Troika (EU, EZB und IWF). Nunmehr verpflichtet sich Zypern, eine Sanierung seines Banksystems im Austausch gegen ein Zehn-Milliarden-Paket zur Kreditunterstützung durch die EU und den IWF durchzuführen.

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