21:24 04 Dezember 2016
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    IWF macht Hilfe für Kiew von 40-prozentiger Erhöhung der Gaspreise für Bevölkerung abhängig

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    Die Erhöhung der Gastarife für die Bevölkerung der Ukraine um 40 Prozent ist eine der Hauptbedingungen für Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Ex-Sowjetrepublik.

    Die Erhöhung der Gastarife für die Bevölkerung der Ukraine um 40 Prozent ist eine der Hauptbedingungen für Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Ex-Sowjetrepublik.

    Das geht aus dem Entwurf eines Memorandums der Ukraine und des IWF über die Wirtschafts- und Finanzpolitik hervor, aus dem das Magazin "Serkalo Nedeli" (Wochenspiegel) am Samstag zitiert. "Die Tariferhöhung ist eines der wichtigsten Elemente der Sanierung des staatlichen Finanzsystems."

    Durch die Erhöhung der Gastarife und dank verstärkter Förderung von Erdgas unmittelbar auf dem Territorium der Ukraine kann der nationale Versorger Naftogaz sein Defizit im Jahr 2015 auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) senken. Für besonders arme Kommunalwirtschaften werden die höheren Gaspreise zum Teil ausgeglichen.

    Die Ukraine baut auf ein neues Kooperationsprogramm mit dem IWF und rechnet mit Krediten über rund 15 Milliarden US-Dollar. Das 2010 gestartete frühere Programm lief im Dezember 2012 aus. Das Kabinett in Kiew weigert sich bislang, höhere Gastarife für die Bevölkerung festzulegen.

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