13:15 20 Juni 2018
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    K+S-Konkurrent Uralkali bekommt neuen Chef

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    Der unter Moskauer Hausarrest sitzende Chef des K+S-Konkurrenten Uralkali, Wladislaw Baumgertner, wird Medienberichten zufolge durch den Vizevorstand des Chemiekonzerns Uralchem, Dmitri Ossipow, im Amt abgelöst. Das meldeten russische Nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise.

    Der unter Moskauer Hausarrest sitzende Chef des K+S-Konkurrenten Uralkali, Wladislaw Baumgertner, wird Medienberichten zufolge durch den Vizevorstand des Chemiekonzerns Uralchem, Dmitri Ossipow, im Amt abgelöst. Das meldeten russische Nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise.

    Zudem bekam Uralkali zwei neue Großaktionäre. Die Gruppe Onexim des Milliardärs Michail Prochorow machte die Übernahme von rund 22 Prozent der Uralkali-Anteile für rund 3,3 Milliarden US-Dollar nach eigenen Angaben am Freitag perfekt. Prochorow will seinen Anteil demnächst durch den Zukauf weiterer Aktien auf 27 Prozent aufstocken. Zweiter Großaktionär wurde der Chemieriese Uralchem, der die Übernahme von 20 Prozent der Uralkali-Anteile ebenfalls am Freitag abgeschlossen hatte.

    Uralkali steht im Mittelpunkt eines erbitterten Kali-Streits zwischen Russland und Weißrussland um das Milliardengeschäft mit Düngemitteln. Der Ausstieg von Uralkali aus einem Bündnis mit dem weißrussischen Konzern Belaruskali Ende Juli hatte für massive Verwerfungen am Kalimarkt gesorgt, die auch der deutsche Düngerproduzent K+S zu spüren bekam.

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