10:33 18 Juli 2018
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    Uralkali 2013 mit knapp zehn Prozent Produktionsplus

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    Der weltgrößte Kaliumchlorid-Produzent Uralkali hat den Ausstoß im vergangenen Jahr gegenüber 2012 nach eigenen Angaben um 9,9 Prozent auf zehn Millionen Tonnen gesteigert.

    Der weltgrößte Kaliumchlorid-Produzent Uralkali hat den Ausstoß im vergangenen Jahr gegenüber 2012 nach eigenen Angaben um 9,9 Prozent auf zehn Millionen Tonnen gesteigert.

    Allein im vierten Quartal habe die Produktion von Kaliumchlorid um 61 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen zugelegt, verglichen mit Oktober-Dezember 2012, teilte das Unternehmen in Moskau mit.

    Für 2014 peilt der Konzern einen Ausstoß von 13 Millionen Tonnen an, der 2015 auf 14 Millionen Tonnen wachsen dürfte. Im ersten Halbjahr 2013 war die Produktion um sieben Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen geschrumpft. Aber nach dem Kurswechsel nahm der Ausstoß konsequent zu: Im dritten Quartal lag das Wachstum bereits bei fünf Prozent auf 2,7 Millionen Tonnen. Somit  verringerte sich der Rückgang Januar-September 2013 im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2012 auf 2,7 Prozent.

    Die größten Uralkali-Aktionäre sind seit Ende 2013 die Gruppe Onexim des Milliardärs Michail Prochorow mit 21,75 Prozent der Anteile und die Holding UralChem des Unternehmers Dmitri Masepin (20 Prozent).

    Uralkali steht im Mittelpunkt eines erbitterten Kali-Streits zwischen Russland und Weißrussland um das Milliardengeschäft mit Düngemitteln. Der Ausstieg von Uralkali aus einem Bündnis mit dem weißrussischen Konzern Belaruskali Ende Juli 2013 hatte für massive Verwerfungen am Kalimarkt gesorgt, die auch der deutsche Düngerproduzent K+S zu spüren bekam.

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