11:56 16 Dezember 2017
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    Weltbank hebt weltweite Wachstumsprognose: 3,4 Prozent für 2015

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    Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft wird im laufenden Jahr vom Vorjahreswert von 2,4 Prozent auf 3,2 Prozent und im Jahr 2015 auf 3,4 Prozent zunehmen. Das höhere Wachstumstempo wird in beträchtlichem Maße durch die Länder mit einem hohen Einnahmenniveau gesichert, heißt es im Bericht der Weltbank „Globale Wirtschaftsperspektiven“.

    Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft wird im laufenden Jahr vom Vorjahreswert von 2,4 Prozent auf 3,2 Prozent und im Jahr 2015 auf 3,4 Prozent zunehmen. Das höhere Wachstumstempo wird in beträchtlichem Maße durch die Länder mit einem hohen Einnahmenniveau gesichert, heißt es im Bericht der Weltbank „Globale Wirtschaftsperspektiven“.

    Gemäß den Erwartungen der Weltbank wird die Weltwirtschaft im laufenden Jahr erstarken. Dabei wird das Wachstum in den Entwicklungsländern an Tempo gewinnen, und die Wirtschaften mit einem hohen Einnahmenniveau werden sich, fünf Jahre nach der Weltfinanzkrise, endgültig erholen.

    Das Wachstumstempo des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Entwicklungsländer soll sich in diesem Jahr auf 5,3 Prozent (von 4,8 Prozent im vorigen Jahr) vergrößern und anschließend 5,5 Prozent im Jahr 2015 und 5,7 Prozent im Jahr 2016 betragen.

    Was die Länder mit einem hohen Einnahmenniveau anbelangt, so wird das Wachstumstempo ihrer Wirtschaft im laufenden Jahr auf 2,2 Prozent (von 1,3 Prozent 2013) steigen und sich anschließend in den Jahren 2015 und 2016 in Höhe von 2,4 Prozent stabilisieren.

    Unter den Industriestaaten sind die USA beim Wiederherstellungstempo führend. Ihr Bruttoinlandsprodukt ist zehn Quartale in Folge im Wachstum begriffen.

    Laut der Prognose der Weltbank wird die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 2,8 Prozent gegenüber 1,8 Prozent im Vorjahr zulegen. Das Wachstumstempo des US-BIP soll sich in den Jahren 2015 und 2016 auf 2,9 bzw. 3 Prozent beschleunigen. In der Eurozone wird nach zwei Jahren der Rezession ein Wachstum von 1,1 Prozent und in den Jahren 2015 und 2016 um 1,4 bzw. 1,5 Prozent prognostiziert.

    „Nach allem zu urteilen, gewinnt das Wirtschaftswachstum sowohl in den Ländern mit einem hohen Einnahmenniveau als auch in den Entwicklungsländern an Tempo. Aber die Wiederherstellung der Weltwirtschaft stören nach wie vor bestimmte Risiken, die ihre Entwicklung verlangsamen können“, so Weltbank-Präsident Jim Yong Kim.

    Den Weltbank-Schätzungen zufolge wird das Wachstum des Welthandelsumsatzes 4,6 Prozent im Vergleich zu 3,1 Prozent im vorigen Jahr und in den Jahren 2015 und 2016  5,1 Prozent ausmachen. 

    Die Erhöhung der Einnahmen aus dem Handel werde nach wir vor durch den Rückgang der Preise für Rohstoffwaren gehemmt, heißt es in dem Bericht weiter. Ungeachtet der Abschwächung der Nebenrisiken, die die Weltwirtschaft in den letzten fünf Jahren verfolgt haben, bleiben die Basisprobleme erhalten.

    Die Länder, die hinreichende Reservefonds haben und das Vertrauen der Investoren genießen, können sich auf die Marktmechanismen verlassen, so die Weltbank-Experten.

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