17:29 18 Dezember 2017
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    Vize-Premier: Russlands Wirtschaft wächst zu langsam

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    Weltweite Finanzkrise (425)
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    Das Wachstumstempo der russischen Wirtschaft ist laut Vize-Premier Igor Schuwalow unbefriedigend niedrig. Eine staatliche Spritze kommt jedoch nicht in Frage.

    Das Wachstumstempo der russischen Wirtschaft ist laut Vize-Premier Igor Schuwalow unbefriedigend niedrig. Eine staatliche Spritze kommt jedoch nicht in Frage.

    Bei den hohen Energiepreisen stellen die niedrigen Wachstumszahlen eine Gefahr dar, so Schuwalow am Mittwoch bei einem internationalen Finanz- und Wirtschaftsforum in Moskau.

    In der Regierung sei darüber diskutiert worden, ob das Wachstumstempo durch höhere Staatsausgaben sowie durch den Einsatz angehäufter Reserven gefördert werden muss, so Schuwalow. Diese Maßnahmen würden nach Expertenschätzungen das Wachstum der russischen Wirtschaft auf drei bis fünf Prozent steigern.

    Die Befürworter der Aufrechterhaltung der Staatsreserven und der Annahme einer strengen Haushaltsregelung haben jedoch in dieser Diskussion die Oberhand behalten, so Schuwalow.

    Bevor die Staatsausgaben erhöht werden, müsste der Staat bei der Nutzung der Staatsmittel Ordnung schaffen, meinte der Vize-Premier. Diese Politik sei bereits in Bezug auf die natürlichen Monopole (Staatskonzerne wie Gazprom, Rosneft, Russische Eisenbahnen etc., Red.) eingeleitet worden, denen die Aufgabe gestellt wurde, ihre Investmentprogramme vor allem durch eine Steigerung der Effektivität in vollem Umfang umzusetzen, während ihre Tarife vorübergehend eingefroren werden.

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