01:48 21 September 2018
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    EU-Kommissar Oettinger und Gazprom-Chef Miller erörtern Energiesicherheit

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    Wirtschaft
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    EU-Energiekommissar Günther Oettinger und der Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, haben am Dienstag in Brüssel Probleme der sicheren Lieferung von russischem Erdgas nach Europa erörtert. Das teilte ein Sprecher der EU-Kommission in der belgischen Hauptstadt mit.

    EU-Energiekommissar Günther Oettinger und der Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, haben am Dienstag in Brüssel Probleme der sicheren Lieferung von russischem Erdgas nach Europa erörtert. Das teilte ein Sprecher der EU-Kommission in der belgischen Hauptstadt mit.

    An den Gesprächen nahm auch Millers Stellvertreter Alexander Medwedew, Chef der Gazprom-Tochter Gazprom Export, teil. Behandelt wurden aktuelle Fragen, die mit der Zuverlässigkeit der russischen Gaslieferungen zusammenhängen. Oettinger wies auf die große Bedeutung des reibungslosen Gasexports nach Europa hin, hieß es.

    Russland ist einer der größten Gaslieferanten für Europa. Der Löwenanteil des russischen Gases wird durch das Territorium der Ukraine gepumpt. Zuvor hatte Oettinger Besorgnis darüber geäußert, dass der Gastransit Richtung Europa wegen der Ukraine-Krise beeinträchtigt werden könnte.

    Ende März hatten die Staats- und Regierungschefs der EU die Abhängigkeit der Europäischen Union von Energieeinfuhren erörtert. Beschlossen wurde, dass die EU-Kommission bis zum EU-Gipfel Ende Juni eine Analyse der Energiesicherheit der EU erstellen soll. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hatte damals gesagt, dass Europa seine Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen minimieren will, vor allem durch eine niedrigere Nachfrage, die Erhöhung der Energieeffizienz, eine Diversifizierung der Lieferungen und durch die Nutzung alternativer Energien.

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