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13:29 18 Oktober 2019
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    Bau der Verflüssigungsanlagen

    NOVATEK-Miteigner Timtschenko erörtert in Peking LNG-Lieferungen an China

    © Sputnik / Aleksey Nikolskiy
    Wirtschaft
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    Russland will künftig verflüssigtes Erdgas (LNG) in großem Stil nach China liefern. Dahin gehende Fragen wurden bei einem Treffen des russischen Unternehmers Gennadi Timtschenko, Miteigner von Russlands größtem privatem Gaskonzern NOVATEK, und des Chef des chinesischen Energiekonzerns CNPC, Zhou Jiping, in Peking erörtert, teilte das russische Unternehmen am Donnerstag mit.

    Russland will künftig verflüssigtes Erdgas (LNG) in großem Stil nach China liefern. Dahin gehende Fragen wurden bei einem Treffen des russischen Unternehmers Gennadi Timtschenko, Miteigner von Russlands größtem privatem Gaskonzern NOVATEK, und des Chef des chinesischen Energiekonzerns CNPC, Zhou Jiping, in Peking erörtert, teilte das russische Unternehmen am Donnerstag mit.

    Timtschenko und Zhou hätten auch Probleme zur Sprache gebracht, die die Verwaltung und Finanzierung des Flüssiggasprojekts Jamal-LNG betreffen, an dem CNPC 20 Prozent der Anteile halte. „Die Seiten bekräftigten die Absicht, Anstrengungen zur termingerechten Erfüllung aller erzielten Vereinbarungen zu aktivieren“, hieß es in der Mitteilung.

    CNPC hatte den Anteil an Jamal-LNG im September 2013 übernommen. Vereinbarungsgemäß wird der chinesische Konzern das Projekt aus Krediten chinesischer Banken mit finanzieren. Zudem wurde ein langfristiger Vertrag unterzeichnet, wonach China bis zu drei Millionen Tonnen LNG pro Jahr beziehen wird.

    Das Projekt Jamal-LNG hat zum Ziel, das Gasfeld Juschno-Tambejskoje auf der Halbinsel Jamal im Norden Westsibiriens zu erschließen und ein LNG-Werk mit einer Jahresleistung von 16,5 Millionen Tonnen vor Ort zu bauen. Geplant sind drei Verflüssigungsanlagen mit einer Leistung von je 5,5 Millionen Tonnen, die erste davon wird voraussichtlich 2017 in Betrieb gehen. Vorgesehen ist auch der Bau eines Seehafens in der Siedlung Sabetta auf Jamal sowie von eisgängigen Tankschiffen.

    Zum 31. Dezember 2013 beliefen sich die Reserven des Feldes nach PRMS-Standards auf 927 Milliarden Kubikmeter. NOVATEK kontrolliert 60 Prozent der Anteile am Projekt sowie CNPC und die französische Total jeweils 20 Prozent.

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