07:01 29 September 2016
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Angst vor Sanktionen: Airbus sucht nach Alternativen zum russischen Titan

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Wirtschaft
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Sanktionen gegen Russland (849)
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Der europäische Flugzeugbauer Airbus sucht nach möglichen alternativen Lieferanten von Titan für den Fall, dass die EU Sanktionen gegen Russland erweitert. Das teilte Airbus-Produktionsvorstandschef Günter Butschek am Dienstag nach Angaben der „Wall Street Journal“ mit.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus sucht nach möglichen alternativen Lieferanten von Titan für den Fall, dass die EU Sanktionen gegen Russland erweitert. Das teilte Airbus-Produktionsvorstandschef Günter Butschek am Dienstag nach Angaben der „Wall Street Journal“ mit.

Hauptlieferant von Titan für Airbus und dessen Mutterkonzern EADS ist seit den 1990er Jahren der weltgrößte Titanproduzent VSMPO-Avisma aus Russland, der den Bedarf des Unternehmens an diesem wichtigen Metall zu 60 Prozent deckt. „Im Moment sehe ich keine Probleme mit russischem Titan. Aber Airbus sucht angesichts möglicher Sanktionen gegen Russland nach Alternativen: Der Lieferplan von Airbus für dieses Jahr ist sehr anstrengend.“ Deshalb möchte sich der Konzern gegen höhere Gewalt absichern, sagte Butschek.

Im laufenden Jahr hat Airbus rund 630 neue Maschinen auszuliefern. Zum Jahresende wird das Auftragsbuch mit rund 800 Flugzeugen prall gefüllt sein.

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