21:22 21 September 2017
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    Gazprom rechnet mit Hilfe Österreichs bei Lösung von Problemen der South-Stream-Leitung

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    Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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    Die Teilnahme Österreichs am Bau der Gaspipeline South Stream wird sich auf die Lösung von Fragen positiv auswirken, die die EU an dieses Projekt im Zusammenhang mit ihrem Dritten Energieprojekt stellt. Das sagte Alexander Syromjatin, Vizechef des Projektdepartements bei Gazprom, am Donnerstag auf einer Konferenz in Belgrad.

    Die Teilnahme Österreichs am Bau der Gaspipeline South Stream wird sich auf die Lösung von Fragen positiv auswirken, die die EU an dieses Projekt im Zusammenhang mit ihrem Dritten Energieprojekt stellt. Das sagte Alexander Syromjatin, Vizechef des Projektdepartements bei Gazprom, am Donnerstag auf einer Konferenz in Belgrad.

    „Österreich als wichtiger Akteur auf dem europäischen Gasmarkt will die Entscheidung beeinflussen, regulierende Normen der europäischen Gesetzgebung, darunter des Dritten EU-Energiepakets, zum Projekt South Stream anzuwenden… Die Teilnahme Österreichs an dem Projekt wird dessen Zuverlässigkeit sowie die Sicherheit der Gaslieferungen als Ganzes erhöhen“, sagte der Experte.

    In Übereinstimmung mit dem Drittem EU-Energiepaket dürfen Gas fördernde Unternehmen nicht gleichzeitig auch Eigentümer europäischer Gasfernleitungen sein. Das schafft für Gazprom erhebliche Hindernisse beim Bau der South-Stream-Leitung.

    Ende April hatten Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller und der Generalsekretär der österreichischen OMV, Gerhard Roiss, eine Absichtserklärung zum Bau des österreichischen Abschnitts der Pipeline unterzeichnet. Die Leitung mit einer Durchsatzkapazität von bis zu 32 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr wird am Gashub in Baumgarten enden.

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