09:42 10 Dezember 2019
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    Krim beginnt mit Getreideexporten nach Saudi-Arabien und Zypern

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Krim hat erstes Getreide aus der diesjährigen Ernte nach Saudi-Arabien und Zypern geliefert. Dies teilte die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor am Mittwoch mit.

    Die Krim hat erstes Getreide aus der diesjährigen Ernte nach Saudi-Arabien und Zypern geliefert. Dies teilte die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor am Mittwoch mit.

    In diesem Jahr hat die Schwarzmeerhalbinsel, die sich im März von der Ukraine abgetrennt und mit Russland wiedervereinigt hat, bereits rund 306.600 Tonnen Gerste und etwa 334.300 Tonnen Weizen geerntet. Die Jahresernte an Getreide wird auf eine Million Tonnen geschätzt. Seit dem 23. Juni seien 22.650 Tonnen Gerste nach Saudi-Arabien und 4.600 Tonnen nach Zypern geliefert, heißt es in der Mitteilung der Rosselchosnadsor. Die Qualität des Getreides entspräche den Exportanforderungen und werde von der regionalen Filiale der Behörde vor Ort kontrolliert.

    Zuvor hatte der Landwirtschaftsminister der Krim, Nikolai Poljuschkin, das Exportpotenzial der Halbinsel bei Getreide auf 500.000 Tonnen geschätzt. Lieferungen in die westlichen Staaten sind ihm zufolge aufgrund der US- und EU-Politik kaum möglich. Die Europäische Union, die die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht anerkannt hat, hat am 25. Juni ein Importverbot gegen die Schwarzmeerhalbinsel verhängt.

    Nach Angaben russischer Experten ist Saudi-Arabien der drittgrößte Käufer von russischem Getreide hinter der Türkei und Ägypten. Im vergangenen Jahr sind die russischen Getreideexporte nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um mehr als 60 Prozent auf knapp 25,4 Millionen Tonnen gewachsen. Im neuen Landwirtschaftsjahr hält der Aufwärtstrend an.

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