14:06 10 Dezember 2019
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    Russland legt Entwurf von Strategie multilateraler Kooperation der BRICS vor

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    Russland hat auf dem BRICS-Gipfel den Entwurf einer Strategie der multilateralen ökonomischen Kooperation der Mitgliedsländer der Gruppe vorgelegt. Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag im brasilianischen Fortaleza mit.

    Russland hat auf dem BRICS-Gipfel den Entwurf einer Strategie der multilateralen ökonomischen Kooperation der Mitgliedsländer der Gruppe vorgelegt. Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag im brasilianischen Fortaleza mit.

    Er wies auf die Notwendigkeit, eine spezielle Arbeitsgruppe auf hoher Ebene zu bilden, die diesen Entwurf unter die Lupe nehmen soll. „Die wichtigsten Punkte der Strategie sind in einem von Russland erstellten Investitionsplan enthalten, der 37 Projekte in verschiedenen Sparten vorsieht – von hohen Technologien bis hin zur humanitären Sphäre.“

    Der russische Präsident rief die zur BRICS-Gruppe gehörenden anderen Länder – Brasilien, Indien, China und Südafrika – auf, die Zusammenarbeit in Handel und Investitionsbereich angesichts der stärker gewordenen internationalen Konkurrenz zu aktivieren. „Das wird es gestatten, den Vorteil geltend zu machen, der aus dem Charakter der Wirtschaften der BRICS-Mitgliedsländer selbst resultiert. Das wird auch die Verwundbarkeit eines jeden Staates angesichts ungünstiger Tendenzen der globalen Konjunktur verringern“, sagte Putin.

    Er sprach sich ferner für die Gründung einer Energievereinigung, einer Reservebank und eines Instituts für Energiepolitik der BRICS aus. „Das wird die Energiesicherheit unserer Länder stärken.“

    Im Anschluss an die Sitzung der führenden Repräsentanten der BRICS lud Putin seine Kollegen zu einem nächsten Gipfel des Clubs ein, der zum 9./10. Juli 2015 nach Ufa in der russischen Teilrepublik Baschkortostan einberufen ist.

    Auf Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika entfallen elf Prozent der akkumulierten Investitionen und fast 20 Prozent des globalen Handels. Der Warenumsatz zwischen den Mitgliedsländern hat sich in den zurückliegenden fünf Jahren nahezu verdoppelt.

     

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