03:49 15 November 2018
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    Auto-Industrie: KamAZ und Palfinger gründen zwei Joint Ventures

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    Der Generaldirektor des führenden russischen Lkw-Bauers KamAZ, Sergej Kogogin, und der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Konzerns Palfinger AG, Herbert Ortner, haben ein Abkommen über die Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen in den russischen Teilrepubliken Tatarstan und Baschkortostan unterzeichnet, wie der Pressedienst von KamAZ am Dienstag mitteilte.

    Der Generaldirektor des führenden russischen Lkw-Bauers KamAZ, Sergej Kogogin, und der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Konzerns Palfinger AG, Herbert Ortner, haben ein Abkommen über die Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen in den russischen Teilrepubliken Tatarstan und Baschkortostan unterzeichnet, wie der Pressedienst von KamAZ am Dienstag mitteilte.

    Die Gemeinschaftsunternehmen sollen im Rahmen eines Abkommens entstehen, das die beiden Autohersteller im März 2013 geschlossen hatten. Das Dokument legt Prinzipien der Kooperation bei der Herstellung von Lasthebetechnik und Spezialfahrzeugen fest und beinhaltet Maßnahmen, die eine führende Stellung der beiden Unternehmen auf den Märkten für Spezialtechnik in Russland und den anderen Staaten der Europäischen Gemeinschaft sichern sollen.

    „Das erste Abkommen sieht die Einrichtung einer neuen Produktionsstätte für die Herstellung von Hydraulik- und Teleskopzylindern für die Belange von KamAZ und der Palfinger-Betriebe in Russland sowie für Drittpartner  auf dem Markt Russlands und der anderen GUS-Länder. 

    Das Gemeinschaftsunternehmen soll 80 000 Hydraulikzylinder pro Jahr liefern und damit einen Erlös von mehr als 30 Millionen Euro bringen. Palfinger hat einen 51-Prozent-Anteil am Aktienkapital des zukünftigen Gemeinschaftsunternehmens, das in Neftekamsk (Baschkortostan) entstehen soll.

    Das zweite Abkommen sieht den Bau eines Betriebes für die Montage von  Hebeausrüstungen auf Lkw-Fahrgestellen vor. Der Anteil des österreichischen Autoherstellers daran soll 49 Prozent und der von KamAZ 51 Prozent betragen. Das Unternehmen soll sich in Nabereschnyje Tschelny (Tatarstan) befinden. 

    Wenn alle notwendigen behördlichen Genehmigungen vorliegen, werden die beiden Geschäfte Ende November dieses Jahres zustande kommen.

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