00:58 15 Dezember 2018
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    Krim-Führung meldet "Ansturm" von ausländischen Investoren

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Behörden der Republik Krim verhandeln jetzt mit Unternehmern aus China, der Türkei, aus Frankreich und Israel über Investitionen in die Wirtschaft der Halbinsel, wie die Wirtschaftsministerin der Krim, Swetlana Werba, am Donnerstag in Simferopol sagte.

    Die Behörden der Republik Krim verhandeln jetzt mit Unternehmern aus China, der Türkei, aus Frankreich und Israel über Investitionen in die Wirtschaft der Halbinsel, wie die Wirtschaftsministerin der Krim, Swetlana Werba, am Donnerstag in Simferopol sagte.

    Die Ministerin verwies auf einen „regelrechten Ansturm“ unter den Geschäftsleuten, die bereit sind, in die Krim zu investieren. 

    Chinesische Investoren bieten nachdrücklich ihre Teilnahme an großen Infrastruktur-Projekten an. Es geht hierbei um Seehäfen, Verkehrsübergänge und die Verkehrs-Infrastruktur insgesamt, Fernstraßen und Großhotels ab fünf Sternen“, so Werba.

    Ihr zufolge könnten sich türkische Investoren an der Entwicklung von Industrieparks, der Energiewirtschaft und der Gastransportsysteme der Krim sowie am Wohnungsbau und an der Hotellerie beteiligen. Frankreich könnte in die Unterhaltungsindustrie und Israel in die Landwirtschaft (Schaf- und Geflügelzucht und Milchproduktion) investieren.

    Laut der Ministerin sieht das Gesetz über die Entwicklung der Krim und der Stadt Sewastopol, das jetzt von der russischen Regierung nachgebessert wird, einen auf 25 Jahre ausgelegten besonderen Investitionsmodus für die Krim vor. Es handelt sich um Steuerermäßigungen und die Meistbegünstigung für die Investoren. 

    Wie Oleg Saweljew, Minister für Krim-Angelegenheiten, früher in einem Interview für die Zeitung „Wedomosti“ sagte, wollen die russischen Behörden die Krim zu einem „zivilisierten Offshore-Gebiet“ entwickeln, um die Wirtschaft der Region fördern zu können. 

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