23:41 21 August 2017
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    EBWE verschlechtert Prognose zu BIP-Dynamik 2015 in Russland

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    Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat die Prognose zur Dynamik des russischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2015 verschlechtert. Nunmehr erwartet die Bank einen BIP-Rückgang um 0,2 Prozent statt des früher prognostizierten Wachstums um 0,6 Prozent, heißt es in einer EBWE-Mitteilung.

    Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat die Prognose zur Dynamik des russischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2015 verschlechtert.  Nunmehr erwartet die Bank einen BIP-Rückgang um 0,2 Prozent statt des früher prognostizierten Wachstums um 0,6 Prozent, heißt es in einer EBWE-Mitteilung.

    Somit ist die Prognose der Bank viel schlechter als die Erwartungen der russischen Behörden. Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung prognostiziert ein Wachstum des russischen BIP im Jahr 2015 um 1,2 Prozent und die Bank Russlands um 0,9 bis 1,1 Prozent.

    Im Jahr 2014 erwartet die EBWE nach wie vor eine Stagnation in der russischen Wirtschaft.

    Das BIP-Wachstum wird nach einer Schätzung der Bank Null-Prozent betragen, da die positive Dynamik im ersten Halbjahr durch die westlichen Sanktionen gegen russische Unternehmen und Banken durchkreuzt wird.

    „Wir überprüfen die Prognose des BIP-Wachstums in Russland für das Jahr 2015 auf einen geringen Rückgang (um 0,2 Prozent. Denn die Sanktionen werden ihre Wirkung erzielen und die fiskalischen Möglichkeiten werden eingeschränkt. Die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten schränkt langfristige Effekte durch Haushalts- bzw. Monetarmaßnahmen ein“, betont die Bank.

    In der mittelfristigen Perspektive sei für das Wachstum der russischen Wirtschaft das Ende der geopolitischen Krise notwendig.

    „Die Wiederherstellung wird nach einer möglichen Aufhebung der Sanktionen lange dauern, da es notwendig sein wird, das Vertrauen der Investoren und die Geschäftsbeziehungen von neuem zu gestalten“, prognostiziert die EBWE.

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