03:38 21 November 2019
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    Ford-Werk in Wsewoloschsk (Archivbild)

    Schwächelnder Rubel: Ford rechnet mit $300 Mio. Verlust in Russland

    Presse-Dienst Ford
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    Der US-Autokonzern Ford rechnet in diesem Jahr beim Russland-Geschäft mit einem Verlust von 300 Millionen Dollar, sagte Ford-Finanzdirektor Bob Shanks zu Reuters. Schuld daran sind der schwächelnde Rubel und die zurückgehende Verbraucherstimmung.

    Der US-Autokonzern Ford rechnet in diesem Jahr beim Russland-Geschäft mit einem Verlust von 300 Millionen Dollar, sagte Ford-Finanzdirektor Bob Shanks zu Reuters. Schuld daran sind der schwächelnde Rubel und die zurückgehende Verbraucherstimmung.

    Der US-Konzern hatte 2001 gemeinsam mit dem russischen Automobilhersteller Sollers das Joint Venture Ford Sollers gegründet, das paritätisch geführt wird. Ein Ford Sollers-Sprecher bestätigte zu RIA Novosti, dass die Rubel-Abwertung viele Menschen davon abhalte, sich ein neues Auto zu kaufen. Der Rubel habe seit 2011 rund 25 Prozent gegenüber dem Euro-Dollar-Korb verloren. Ford Sollers wolle in diesem Jahr einen Lokalisierungsgrad von 40 Prozent erreichen. Die restlichen 60 Prozent der Zulieferteile würden weiter für Euro gekauft. Nach Angaben der Association of European Businesses (AEB) ist der Verkauf von Ford von Januar bis August um 43 Prozent auf 39.670 Fahrzeuge eingebrochen.

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