03:55 26 Januar 2020
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    Der russische Energiekonzern Gazprom beginnt im kommenden Jahr mit Vorstudien für die neue Rohrleitung „Altai“, durch die Erdgas aus Westsibirien künftig nach China strömen soll. Gazprom und sein chinesischer Partner CNPC haben am 9. November ein entsprechendes Rahmenabkommen geschlossen.

    Der russische Energiekonzern Gazprom beginnt im kommenden Jahr mit Vorstudien für die neue Rohrleitung „Altai“, durch die Erdgas aus Westsibirien künftig nach China strömen soll. Gazprom und  sein chinesischer Partner CNPC haben am 9. November ein entsprechendes Rahmenabkommen geschlossen.

    „Im Etat sind Ausgaben für Pre-Investment Studies zum Altai-Projekt vorgesehen“, teilte Gazprom am Donnerstag mit.

    Durch die Altai-Pipeline sollen zunächst 30 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr nach China geliefert werden. Bei Bedarf können weitere Stränge gebaut und die Leistung auf 100 Milliarden Kubikmeter steigen. Hinzu kommt der 30-jährige Gasvertrag im Wert von 400 Milliarden US-Dollar, den Russland und China im Mai abgeschlossen hatten. Laut diesem Vertrag soll Erdgas aus Ost-Sibirien ab 2018 nach China strömen. Gazprom-Chef Alexej Miller hält es für möglich, dass die russischen Gasexporte nach China mittelfristig die Lieferungen nach Europa übersteigen könnten.

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