12:09 04 April 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    Sanktionen gegen Russland (857)
    0 22
    Abonnieren

    Die westlichen Sanktionen gegen den russischen Erdölsektor werden nach Angaben des Energieministeriums in Moskau keine Auswirkungen auf Förderprojekte auf dem Festlandssockel haben.

    Die westlichen Sanktionen gegen den russischen Erdölsektor werden nach Angaben des Energieministeriums in Moskau keine Auswirkungen auf Förderprojekte auf dem Festlandssockel haben.

    Die Erdölförderung auf dem Schelf werde erst nach dem Jahr 2020 bedeutend wachsen, sagte der stellvertretende Energieminister Kirill Molodzow am Mittwoch. „Es ist noch Zeit. Die Unternehmen führen Schürfarbeiten, arbeiten an Technologien und bereiten sich auf die Förderung vor. Wir erwarten keine wesentlichen Störungen für diese Pläne.“

    „Gegenwärtig erwarten wir eine Fördermenge von 525 bis 526 Millionen Tonnen“, sagte Molodzow weiter. Keines der beteiligten Ölunternehmen sähe Risiken, die diese Fördermenge wesentlich beeinflussen könnten.

    Die USA und die Europäische Union hatten am 1. August im Rahmen ihres dritten Sanktionspakets den Export von Ausrüstungen für die Ölförderung in der Tiefsee und in der Arktis nach Russland verboten. Im September wurde das Verbot auf Dienstleistungen für die russischen Energiegiganten Gazprom, Gazprom neft, Lukoil und Surgutneftegaz ausgedehnt. Darüber hinaus wurde mehreren Großunternehmen wie Rosneft, Transneft und Gazprom Neft vom westlichen Kapitalmarkt abgeschnitten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Sanktionen gegen Russland (857)

    Zum Thema:

    USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab – Bericht
    Russisches Fachpersonal beobachtet merkwürdige Todesfälle in Lombardei – Zeitung
    „Unsere Zahlen sind Unsinn“ – Deutscher Chef des Weltärztebundes über Corona-Krise