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    Wegen Sanktionen: Russisch-deutsche Handelsprojekte auf Eis gelegt

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    Wirtschaft
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die Hälfte der Gemeinschaftsprojekte, die das russische Handels- und Wirtschaftsbüro in Deutschland betreut, sind wegen der westlichen Sanktionen auf Eis gelegt worden, wie Andrey Zverev, Leiter des Büros und Handelsvertreter Russlands in der Bundesrepublik Deutschland, am Montag zu RIA Novosti sagte.

    Die Hälfte der Gemeinschaftsprojekte, die das russische Handels- und Wirtschaftsbüro in Deutschland betreut, sind wegen der westlichen Sanktionen auf Eis gelegt worden, wie Andrey Zverev, Leiter des Büros und Handelsvertreter Russlands in der Bundesrepublik Deutschland, am Montag zu RIA Novosti sagte.

    Jetzt sei die Hälfte der potentiellen Projekte, die im Jahr 2015 gestartet werden sollten, auf Eis gelegt worden, so Zverev. Ihm zufolge handelt es sich um „fünf ernste Vorhaben“.

    Der Handelsvertreter brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die genannten Projekte reanimiert werden, sobald die „Epopöe“ der Sanktionen  beendet werde. Derzeit würden die übrigen Projekte, darunter im Bereich der Landwirtschaft, weiter umgesetzt, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Zu den ausgesetzten Gemeinschaftsprojekten gehört die Einrichtung eines Übungsgeländes in Russland unter Teilnahme des Unternehmens Rheinmetall. „Dieses Projekt wurde auf Eis gelegt, weil es eine militärische Bestimmung hatte“, so Zverev.

    Die 1889 gegründete Rheinmetall AG ist einer der bedeutendsten  Hersteller von Militärtechnik und Waffen in Deutschland und Europa. Der Konzern ist auf Maschinenbau und die Produktion von Militärtechnik, Waffen und Kfz-Ersatzteilen spezialisiert. Die deutsche Regierung hat in diesem Sommer das Gemeinschaftsprojekt zum Bau eines Kampfübungszentrums in der Stadt Mulino, Gebiet Nischni Nowgorod, im Gesamtwert von 100 Millionen Euro gestoppt. Die dazu vereinbarten Lieferungen von Ausrüstungen sind bereits im März dieses Jahres eingestellt worden.

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