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01:26 22 September 2019
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    EU-Lebensmittel

    Frankreichs Landwirte sehen ohne Russland keine Zukunft für sich

    © Sputnik / Grigorij Sysoew
    Wirtschaft
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    Der russische Einfuhrstopp für EU-Lebensmittel hat die französische Landwirtschaft stark getroffen, wie der Präsident des französischen Bauernverbandes (FNSEA), Xavier Beulin, der Zeitung „La Croix“ (Montagausgabe) sagte.

    Auf Russland entfallen ihm zufolge zehn Prozent des französischen Agrarexports. „Das russische Lebensmittel-Embargo hat einen schweren Schlag versetzt. Dieser diplomatische Konflikt hat schwerwiegende Folgen für die französischen Farmer.“

    2013 hatte Frankreich landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von 750 Millionen Euro nach Russland ausgeführt. Der Einfuhrstopp traf insbesondere Hersteller von Obst, Gemüse, Fleisch und Milcherzeugnissen.

    Beulin hat nach eigenen Worten im August in einem Brief an Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande die Situation in der heimischen Landwirtschaft dargelegt. Zweimal habe er sich mit dem russischen Botschafter in Paris getroffen. Zudem wandte er sich an die Welthandelsorganisation WTO.

    Frankreich bemühe sich nun um alternative Absatzmärkte. „Wir versuchen, Äpfel und Birnen in die Maghreb-Staaten zu exportieren“, sagte er. Die Verhandlungen erweisen sich aber schwieriger als gedacht. Zudem sei es schwer, in kurzer Zeit Veterinärzeugnisse für Fleischprodukte zu erhalten.

    „Das Einzige, was uns heute aus der Sackgasse helfen kann, ist eine Wiederherstellung der Beziehungen mit Russland“, so Beulin „Ohne Russland kann ich mir die Zukunft der französischen Landwirtschaft nicht vorstellen.“

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