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15:10 21 September 2019
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    Gazprom kauft ENI, Wintershall und EdF 50 Prozent an South Stream Transport ab

    © REUTERS / Alexander Demianchuk
    Wirtschaft
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    Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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    Russlands Gasmonopolist Gazprom hat ENI, Wintershall und EdF 50 Prozent der Anteile am Betreiberkonsortium South Stream Transport abgekauft. Das teilte Gazprom am Montag mit, ohne die Summen zu nennen.

    Somit stockte der russische Gasgigant seinen Anteil am Konsortium, das für den Bau des Unterwasserteils der mittlerweile gestoppten Gaspipeline South Stream zur Versorgung Südeuropas gegründet worden war, auf 100 Prozent auf. Gazprom war mit 50 Prozent Mehrheitseigner. 20 Prozent der Anteile wurden vom italienischen Versorger Eni gehalten. Jeweils 15 Prozent der Aktien waren im Besitz der BASF-Tochter Wintershall und des Energiekonzerns Electricite de France (EdF).

    Anfang Dezember hatte Russlands Präsident Wladimir Putin das Projekt South Stream überraschend gestoppt. Diese Pipeline werde nicht gebaut. Russland werde eine andere Gasleitung – in die Türkei – verlegen, hatte er angekündigt. Zu den Gründen der Entscheidung nannten Experten die sture Position Bulgariens, das die Bauarbeiten auf seinem Territorium im Laufe von zwei Jahren nicht genehmigen konnte.

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    South Stream, Gazprom, Russland