14:36 26 Februar 2020
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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Der Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel der Ukraine, der Litauer Aivaras Abromavicius, plant eine radikale Reform seines Ressorts. „Ich schließe nicht aus, dass das Ministerium nach der Reform aufgelöst wird“, sagte er am Sonntag in einem Interview für die Internetausgabe „Nowoje Wremja“ (Neue Zeit) in Kiew.

    „Wir erörtern diese Variante in Kabinettssitzungen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass einige Ministerien künftig verzichtbar wären. In seiner gegenwärtigen Form ist das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung überflüssig. Auf der Regierungsebene werden derzeit zwei Möglichkeiten diskutiert: Einen Teil der Funktionen an das Finanzministerium und den anderen Teil an die Nationalbank der Ukraine zu übertragen und das Ministerium ganz aufzulösen. Die zweite Variante sieht eine Reorganisation des Ministeriums vor, die dann nur Funktionen erfüllen wird, die für die Realisierung der Reformen erforderlich sind“, sagte Abromavicius.

    Im vergangenen Dezember hatte der Litauer die Ukraine als „das korrupteste Land Europas“ bezeichnet. In einem Interview für die Nachrichtenagentur AFP nannte er das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung der Ukraine einen „bürokratischen Monster“, der entweder aufgelöst oder dichtgemacht werden soll.

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    Aivaras Abromavicius, Ukraine