20:14 19 Februar 2020
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    Krisenstimmung in Russlands Wirtschaft (146)
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    Der Autoverkauf in Russland ist im vergangenen Jahr um acht Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Neuzulassungen ging in allen Segmenten zurück, obwohl die Auto-Häuser im Dezember aus Angst vor dem Rubelverfall praktisch leer gekauft wurden.

    Trotz des Rekordabsatzes im Dezember schrumpfte der russische Pkw-Markt aufs Jahr gerechnet um acht Prozent gegenüber 2013, wie die Agentur Autostat  meldet. Im Laufe des Jahres wurden 2,34 Millionen Neuwagen verkauft, darunter 280.000 allein im Dezember (+9 % zum Dezember 2013). Noch nie seien in einem Dezember so viele Wagen verkauft worden, sagte Autostat-Analyst Andrej Toptun.

    Automarkt
    © Sputnik / Michail Mordasov

    Im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge (LCV) wurden 140.000 Fahrzeuge verkauft — 15 Prozent weniger als 2013. Im Lkw-Segment gab es einen Rückgang um 21 Prozent auf 88.000 Stück. Bei den Bussen ging die Zahl der Neuzulassungen um ein Viertel auf 11.000 zurück.

    Die russische Währung hatte im Herbst wegen dem Ölpreisverfall und westlichen Sanktionen massiv gegenüber dem US-Dollar und dem Euro nachgegeben. Das veranlasste viele Russen dazu, ihre Rubel in Autos zu investieren. Obwohl die Hersteller die Verkaufspreise erhöhten, waren die Lager der Autohäuser zum Jahresende so gut wie leer.

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