15:36 30 Oktober 2020
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    Der Bau der neuen Gaspipeline Türkischer Strom wird etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als für das gestoppte Projekt South Stream geplant gewesen war. Das teilte der Sprecher des russischen Gaskonzerns Gazprom, Sergej Kuprijanow, am Donnerstag in Moskau mit.

    „Zum Türkischen Strom sind zusätzliche Arbeiten erforderlich. Sowie wir (Russland) und die Türkei den Ort bestimmt haben, an dem die Röhre an die türkische Küste gezogen wird, gehen die Arbeiten dann schneller“, sagte Kuprijanow in einem Interview für den Radiosender Kommersant FM.

    Gazprom habe Kontakt zu Partnern in Europa im Hinblick auf den Bau der Infrastruktur für die Abnahme des Gases aufgenommen, das durch die künftige Leitung Türkischer Strom transportiert werde. „Aber wir selber werden (diese Infrastruktur) nicht bauen… Wichtig ist, dass es Pipeline auf beiden Seiten gelegt wird. Aber wir werden uns auf dem europäischen Territorium damit nicht befassen“, betonte Kuprijanow.

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    South Stream, Gazprom, Sergej Kuprijanow