16:30 18 Februar 2020
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    Von der Agrarmesse Internationale Grüne Woche, die in Berlin beginnt, versprechen sich russische Unternehmen Vertragsabschlüsse in Höhe von 102 Millionen Euro. Die weltgrößte Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau findet bereits zum 80. Mal statt.

    Russland ist bei der Jubiläumsveranstaltung  mit 170 Unternehmen aus 15 Regionen vertreten, die neue Forschungen und Technologien für die Landwirtschaft, aber auch Investitionsprojekte präsentieren.

    Die russischen Aussteller planen 14 Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von 102 Millionen Euro zu unterzeichnen, wie das russische Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die größte sei ein dreiseitiger Deal zwischen der Regierung des südrussischen Gebietes Rostow, der Konservenfabrik Semikarakorsk und dem italienischen Maschinenhändler Zanichelli Meccanica (ZACMI). Der Deal mit einem Investitionsumfang von 80 Millionen Euro sieht den Bau eines Konservenwerkes mit 400 neuen Arbeitsplätzen in Russland vor. Renntierzüchter aus dem Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen  (Nordrussland) planen einen Vertrag mit der finnischen Firma Polarica OY über die Lieferung von Rentierfleisch auf den europäischen Markt.

    Russland hatte im August einen Importstopp für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den USA, der EU, Kanada, Australien und Norwegen verhängt. Damit reagierte die Regierung in Moskau auf politische und wirtschaftliche Sanktionen der westlichen Staaten in der Ukraine-Krise.

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    Grüne Woche, Deutschland, Berlin