12:14 24 Oktober 2020
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    Krisenstimmung in Russlands Wirtschaft (146)
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    Der von den Behörden Russlands konzipierte Antikrisenplan basiert nach Angaben von Vizeregierungschef Igor Schuwalow auf dem aktuellen Ölpreis. „Natürlich werden neue Ölpreise von uns mit berücksichtigt“, sagte Schuwalow in einem Interview für die Sendung „Nachrichten am Samstag“ des TV-Kanals Rossija 1.

    Beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos hatte Schuwalow am Vortag nicht ausgeschlossen, dass der Ölpreis auf unter 47 US-Dollar je Barrel sinken wird.

    Dem Vizeregierungschef zufolge sind für die Realisierung des Antikrisenplanes rund 1,375 Billionen Rubel (19,123 Milliarden Euro) erforderlich. „Das Kabinett will den Plan zum Montag vervollkommnen und ihn am Dienstag dem Präsidenten zur Prüfung vorlegen. Für die Unterstützung der Landwirtschaft sind 50 Milliarden Rubel, für die Industrie 20 Milliarden Rubel, für den Kauf von Arzneimitteln 16 Milliarden Rubel und für die Erhöhung des Kapitals der Banken mit staatlicher Beteiligung 250 Milliarden Rubel eingeplant.“

    Schuwalow erinnerte daran, dass Präsident Wladimir Putin den Plan bereits im Großen und Ganzen gebilligt hatte.

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    Erdöl, Rubel, Igor Schuwalow, Davos