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    IWF und G7 planen Erhöhung von Hilfe für Ukraine auf 40 Milliarden US-Dollar

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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Die G7-Ländergruppe und der Internationale Währungsfonds (IWF) wollen die Finanzhilfe für die krisengeschüttelte Ukraine auf bis zu 40 Milliarden US-Dollar erhöhen. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag unter Berufung auf nicht namentlich genannte unterrichtete Finanzexperten.

    „Die Diskussion läuft, die Entscheidung ist noch nicht getroffen“, sagte ein Gesprächspartner. Das Problem sei bislang vom IWF-Gouverneursrat nicht einmal diskutiert worden.

    Die Ukraine steckt in einer tiefen politischen Krise, die sich auf die Wirtschaft und den Haushalt der Ex-Sowjetrepublik äußerst negativ auswirkt. Um einen Konkurs zu verhindern, wollen die Behörden in Kiew mehr Kredite im Ausland aufnehmen. 2013 hatte der IWF bereits eine Kreditlinie für die Ukraine in Höhe von 17,1 Milliarden Dollar eröffnet. Bislang erhielt Kiew 4,6 Milliarden Dollar. Die restliche Summe dürfte im laufenden Jahr überwiesen werden.

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    Reuters, G7, IWF, Ukraine