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19:57 23 Juli 2019
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    Der Präsident von Ecuador Rafael Correa

    Ecuador für Kooperation zwischen OPEC und Russland zwecks Ölpreis-Erhöhung

    © Sputnik / Mikhail Fomichev
    Wirtschaft
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    Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, hat am Dienstag die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zur Zusammenarbeit mit Russland aufgerufen, um die Ölpreise steigen zu lassen, und für einen außerordentlichen Gipfel des Ölkartells plädiert.

    „Die Erdölpreise sind zu niedrig“, wird Correa vom Portal Notimerica.com zitiert. „Anders gesagt, die OPEC hat die Möglichkeit, gemeinsam mit Nicht-Mitglied Russland die eigene Produktion zu regulieren, um die Preise anzuheben.“

    Ecuador sei bereit, an einem außerordentlichen OPEC-Gipfel teilzunehmen, der einer Analyse zum Ölpreis auf dem globalen Markt gewidmet werden soll, betonte der ecuadorianische Staatschef.

    Von der Möglichkeit eines solchen Treffens hatte die Chefin der Erdöl-Organisation und nigerianische Ölministerin, Diezani Alison-Madueke, in einem „Financial Times“-Interview gesprochen. „Wir sind natürlich einverstanden“, so Correa.

    Aktuell gehören zwölf Länder zur OPEC: Algerien, Angola, Ecuador, Iran, Irak, Katar, Kuwait, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela.

    Am 27. November hatte sich die OPEC entschieden, ihr Produktionsvolumen unverändert bei 30 Millionen Barrel pro Tag zu belassen. Dies beschleunigte die Talfahrt der Ölpreise. Der saudische Ölminister Ali Al-Naimi erklärte dazu, dass das Kartell seinen Marktanteil behalten und einen Ölpreissturz zulassen soll, damit die Erdölproduktion außerhalb des OPEC-Kartells sinkt.

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    Tags:
    Erdöl, OPEC, Ali Al-Naimi, Diezani Alison-Madueke, Rafael Correa, Russland, Ecuador