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    Energiekonzern Gazprom

    Gazprom und Wintershall wollen ungehinderten Zugang zu OPAL-Gasleitung

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    Wirtschaft
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    Der russische Energiekonzern Gazprom und sein deutscher Partner Wintershall wollen angesichts zu hoher Risiken beim Gastransit via Ukraine einen ungehinderten Zugang zur OPAL-Gasleitung. Das teilte das russische Unternehmen am Donnerstag in Moskau mit.

    Bislang hat die EU-Kommission Gazprom die Nutzung von nur 50 Prozent der Kapazitäten von OPAL genehmigt, weil der Gaslieferant gemäß dem Dritten EU-Energiepaket keine Gaspipelines betreiben darf. OPAL stellt im Grunde genommen eine Fortsetzung der Ostsee-Pipeline Nord Stream dar und verbindet diese mit dem europäischen Gastransportnetz. Wegen der Einschränkung der EU-Kommission kann Nord Stream immer noch nicht mit voller Leistung betrieben werden.

    Die Chefs der beiden Konzerne kamen bei ihrem jüngsten Treffen darin überein, dass wegen zu hoher Transitrisiken in der Ukraine alternative Exportwege für russisches Gas gefunden werden sollen.

     

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    Tags:
    OPAL-Gasleitung, Erdgas, Nord Stream, Gazprom, Wintershall, EU-Kommission, Deutschland, Russland, Ukraine
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