04:44 01 Dezember 2020
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    Auf der Weltmesse der digitalen Technologien CeBIT in Hannover sind in diesem Jahr d!conomy (die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft) und die Schwerpunktthemen. Genau da setzt das weltbekannte Unternehmen Kaspersky Lab an und bringt dafür viele Lösungen und Services für Rechenzentren, Banken und Industriesysteme mit.

    Es geht los bei dem klassischen Antiviren-Schutz über den Schutz von kritischen Infrastrukturen bis hin zu bestimmten Services, wo z.B. die Mitarbeiter im Unternehmen bezüglich der Sicherheit trainiert werden können.

    „Die Gefahren, die wir aktuell beobachten, vor denen die Unternehmen sich besonders schützen müssen, sind einerseits natürlich die Wirtschafts- und die nationalstaatliche Spionage“, sagte Stefan Rojacher, Corporate Communications Manager DACH bei Kaspersky Lab im Radio-Interview mit dem RIA-Novosti-Korrespondenten Nikolaj Jolkin. „Dann haben wir im letzten Jahr in Deutschland auch einen Bericht gesehen, in dem es um einen Angriff auf eine kritische Infrastruktur ging. Ein Hochofen im Stahlwerk wurde über das Internet angegriffen und ist auch zu Schaden gekommen. Da müssen sich die Industrien vorschützen, dass ihre kritischen Infrastrukturen gesichert werden. Anfang des Jahres haben wir einen großen Raubzug gegen Banken aufgedeckt, und wir sehen auch gerade die Banken verstärkt bedroht in diesem Jahr.“

    Kritische Infrastrukturen sind Infrastrukturen, die für die Gesellschaft sehr wichtig sind. Es kann ein Wasserwerk, ein Stromkraftwerk, ein Atomkraftwerk, aber auch das Transportwesen sein. Die kritischen Infrastrukturen müssen vor Hackern und terroristischen Angriffen geschützt werden.

    Beim Schutz vor Cyber-Attacken sei es sehr wichtig, so Stefan Rojacher weiter, dass die Mitarbeiter in den Unternehmen von Anfang an geschult und auf mögliche Sicherheitsproblematiken aufmerksam gemacht werden. „Jeder Mitarbeiter muss sensibel gegenüber bestimmten Angriffsszenarien sein. Das ist der Einstieg. Dann kommt die technologische Komponente dazu. Da kann ich als Unternehmer und auch als End-Anwender relativ viel machen. Ich kann mit einem sogenannten End-point-Schutz beginnen, d.h. jedes Gerät, das ich im Unternehmen habe – ein Computer, ein Handy, eine virtuelle Maschine – kann ich und sollte ich auch durch Technologie-Angebote schützen. Dann kann ich eine Ebene weitergehen, dass ich sage, ich brauche nicht nur für einzelne Geräte und für die Mitarbeiter einen Schutz, sondern ich brauche für meine gesamte Infrastruktur, für das gesamte Netzwerk in meinem Unternehmen ein Sicherheitskonzept, das mich vor Angriffen von außen schützt.“

    Bei Kaspersky Lab, geht es mit dem klassischen Schutz vor Viren, Trojanern und Computerwürmern los. Dann können die Verbindungen zu den Unternehmen oder zu den mobilen Mitarbeitern verschlüsselt werden. Die Geräte, die draußen unterwegs sind und nicht mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind, können verwaltet werden. Das Unternehmen hat Lösungen für automatische Aktualisierungsprozesse, dass die Software immer auf dem aktuellen Stand ist. Oder bei D-DOS-Attacken, bei einem Angriff auf Server mit unnötigen Anfragen von sogenannten BOT-Netzen gibt es Schutzmöglichkeiten. 

    Den Kaspersky-Manager selbst interessieren auf der CeBIT vor allem Dienste, die mit dem Internet der Dinge zusammenhängen – ein Schlagwort, das im Moment häufig verwendet wird. „Alles, was es gibt, jeder Kühlschrank, jede Kaffeemaschine, aber auch Autos oder große Roboter in den Industriehallen sind mittlerweile mit dem Internet verbunden und kommunizieren miteinander.“ Er hoffe, neue Inspirationen auf der CeBIT zu finden und einfach zu sehen, wie sich diese Dinge besser schützen lassen.

    Kaspersky Lab ist der weltweit größte Privatanbieter von Endpoint-Sicherheitslösungen mit Niederlassungen in vielen Ländern und Regionen. Sitz der Muttergesellschaft ist Moskau.  Seit über 15 Jahren entwickelt und vertreibt er innovative Sicherheits-Software und —Lösungen sowohl für Unternehmenskunden als auch für Heimanwender und hat über 300 Millionen Nutzer weltweit.

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    Tags:
    Hackerangriff, CeBIT 2015, Kaspersky Lab, Stefan Rojacher, Deutschland, Hannover