12:10 23 Juli 2018
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    Sanktionen treffen EU härter als Russland

    Sanktionen treffen EU härter als Russland – Medien

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    Russland-Sanktionen (476)
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    Die Sanktionen und die russischen Gegensanktionen haben der EU stärker geschadet als Russland, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN). Die EU-Exportunternehmen verzeichnen große Verluste.

    Zuvor hätte EU-Ratspräsident Donald Tusk geäußert, dass mehr als die Hälfte der EU-Mitglieder eine Lockerung der Sanktionen verlangen. Spanien, Italien, Griechenland, Zypern, Ungarn, Österreich und die Slowakei haben bereits öffentlich mitgeteilt, dass sie von den Sanktionen nicht mehr allzu viel hielten, weil die wirtschaftlichen Probleme erheblich seien.

    Frankreich habe sich bisher bedeckt gehalten, heißt es ferner im DWN-Bericht. „Doch wenn, wie erwartet, der Front National am Sonntag als Wahlsieger aus der Kommunalwahl hervorgeht und die regierenden Sozialisten eine deutliche Niederlage zur Kenntnis nehmen werden müssen, könnte Präsident Francois Hollande in das Lager der Sanktionsgegner umschwenken.“

    Zuvor hatte der US-Nachrichtendienst Bloomberg gemeldet, dass die internationalen Investoren weiter in russische Unternehmen investieren. Zahlreiche Unternehmen geben an, dass sie im Jahr 2014 höhere Umsätze als im Vorjahr verbucht hätten.  Die russische Währung stabilisiert sich. Der Wechselkurs des Rubels schwankt inzwischen weniger als der von mehr als 30 anderen handelbaren Währungen.

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    Tags:
    Sanktionen, EU, Front National, Bloomberg, François Hollande, Donald Tusk, Russland
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