15:38 15 Oktober 2018
SNA Radio
    Schweinezuchtbetrieb

    Millionenschwere Subventionen für deutsche Agrarprojekte in Russland

    © Sputnik / Alexey Danichev
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 1858

    Die russischen Behörden sind bereit, die Landwirtschaftsprojekte des deutschen Konzerns Tönnies Lebensmittel GmbH & Co in Russland durch Subventionen zu unterstützen, wie aus Materialien des russischen Landwirtschaftsministeriums hervorgeht.

    Der russische Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow und der Chef des Föderalen Dienstes für veterinär- und phytosanitäre Aufsicht (Rosselchosnadsor), Sergej Dankwert, wollen mit der Konzernleitung  weitere Aussichten für die Arbeit der deutschen Holding in Russland erörtern.

    Tönnies Lebensmittel hat zwei Schweinezuchtbetriebe und zwei Pflanzenzuchtbetriebe sowie einen Betrieb für Mischfutterproduktion in Russland.

    Die zuvor gebilligte Subvention der Kreditzinsen für die beiden Schweinezuchtbetriebe, welche als bedeutsame regionale Projekte gelten, soll 1,402 Milliarden Rubel (knapp 22 Millionen Euro) betragen.

    „Im Lichte der neuen Maßnahmen, die die russische Regierung zum  Importersatz und zur Unterstützung des Agrar-Industrie-Komplexes ergreift, hat die russisch-deutsche Kooperation eine stabile Entwicklungsperspektive“, hieß es aus dem russischen Landwirtschaftsministerium. Laut dem erneuerten Staatsprogramm für den Agrar-Industrie-Komplex werden zusätzlich 18,8 Milliarden Rubel (fast 294 Millionen Euro) für die Entwicklung der Tierzucht bereitgestellt.

    Die Gesamtinvestitionen der deutschen Holding in die russische Wirtschaft  seit dem Beginn ihrer Tätigkeit in Russland betragen rund 120 Millionen Euro. Es ist geplant, in den Jahren 2015 und 2016 noch zwei Warenstandorte im Gebiet Belgorod und weitere zwei Warenstandorte im Gebiet Woronesch aufzubauen. Die diesbezüglichen Investitionen sollen drei Milliarden Rubel (fast 47 Millionen Euro) betragen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Sergej Dankwert, Russland