00:06 19 Februar 2020
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    Laut der 1. Stellvertreterin des Präsidenten der Zentralbank Russlands, Ksenija Judajewa, wird sich die Wirtschaftssituation im Land nur langsam stabilisieren.

    Nach Einschätzung des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2016 kaum zwei Prozent überschreiten, wie Judajewa am Freitag in Moskau bei einem Treffen mit Vertretern der regionalen Behörden sagte.

    Die von der Zentralbank entworfenen „Modelle zeigen, dass sich die Situation nicht schnell stabilisieren wird. Von der Realität ausgehend, müssen wir unsere Prognosen immer wieder korrigieren“, so Judajewa.

    Laut der Grundvariante seiner makroökonomischen Prognose rechnet das russische Wirtschaftsministerium mit einem BIP-Wachstum im kommenden Jahr um 2,3 Prozent und in den Jahren 2017 und 2018 um 2,5 Prozent.

    Die Zentralbank ist weniger optimistisch in Bezug auf die nächsten zwei Jahre und erwartet einen Rückgang des BIP um 3,5 bis 4 Prozent im Jahr 2015 und um 1 bis 1,6 Prozent im Jahr 2016. Im Jahr 2017 wird dagegen mit einem BIP-Wachstum um 5,5 bis 6,3 Prozent gerechnet.

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    Tags:
    Russlands Zentralbank, Ksenija Judajewa, Russland