22:50 28 Oktober 2020
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    Turkish Stream (90)
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    Athen ist an einem Ausbau der Kooperation mit Russland im Energiebereich und an der Verlängerung der geplanten Pipeline Türkischer Strom auf das Territorium Griechenlands interessiert. Das sagte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras am Mittwoch in Moskau nach Verhandlungen mit Russlands Präsident Wladimir Putin.

    „Die von der griechisch-türkischen Grenze gebaute Leitung ins Innere unseres Landes wird den Energiebedarf Griechenlands decken und die Energiesicherheit festigen.“ Zugleich wies Tsipras auf die Notwendigkeit hin, beim Bau der Pipeline die Gesetze Griechenlands und der EU als Ganzes einzuhalten.

    „Projekte wie Türkischer Strom tragen zur Stabilisierung in der Region bei. Wir sind der Ansicht, dass wir den Namen ‚Türkischer Strom‘ nicht ändern sollen. Wir gehen davon aus, dass dieser Name unsere Beziehungen zur Türkei sogar verbessern hilft“, sagte der griechische Regierungschef.

    Nach dem Stopp des Gasprojekts South Stream Ende 2014 hatte Präsident Putin den Bau einer neuen Leitung zur Versorgung Südosteuropas angekündigt – Türkischer Strom. Die Pipeline soll vom russischen Anapa auf dem Grund des Schwarzen Meeres via Türkei bis zur griechischen Grenze führen, wo ein Gashub gebaut wird. Somit dürfte Griechenland künftig zum größten Gas-Drehkreuz in Europa aufsteigen.

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    Erdgas, Türkischer Strom, Wladimir Putin, Alexis Tsipras, Russland, Griechenland