09:17 05 April 2020
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    Trotz aller politischen Differenzen mit Moskau will Bundeskanzlerin Angela Merkel langfristig die ökonomische Zusammenarbeit mit Russland nicht aus dem Blick verlieren. „Wir haben im Augenblick politische Probleme“, sagte die CDU-Vorsitzende am Freitagabend bei einem Wirtschaftsforum in Stralsund nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Diese Probleme müssten durch politische Diskussion überwunden werden. „Die Perspektive heißt aber gerade für uns auch, eine große Freihandelszone auch mit Russland.“ Die ganzen Abkommen, die mit der Ukraine oder Moldawien unterschrieben wurden, habe man nicht gegen Russland geschlossen, versicherte Merkel. „Sondern wir machen sie, um Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum — wie (Russlands Präsident) Wladimir Putin einmal gesagt hat – von Wladiwostok bis Lissabon zu kommen.“ Ziel sei jetzt aber zunächst, das Minsker Abkommen umzusetzen, auch wenn das mühselig sei, sagte die Kanzlerin.

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    Tags:
    Minsker Abkommen, CDU/CSU, Angela Merkel, Wladimir Putin, Moskau, Russland, Ukraine, Stralsund, Moldawien