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02:28 21 September 2019
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    Russische Behörde schließt selektive Lockerung ihres Lebensmittelembargos nicht aus

    © Sputnik / Egor Eryomov
    Wirtschaft
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    Probleme der Sanktionen werden von der Welthandelsorganisation (WTO) nicht reguliert, deshalb kann Moskau selbst bestimmen, für welche EU-Länder das russische Lebensmittelembargo gelockert werden könnte. Das erklärte Alexej Alexejenko, Berater des Chefs der russischen Agraraufsichtsbehörde, am Montag in Athen.

    „In Wirklichkeit sind Sanktionen ein Spiel ohne Regeln. Wir selber waren damit konfrontiert, als westliche Länder umfassende Einschränkungen gegen Russland verhängt hatten. Sie sind doch von keinen WTO-Normen vorgesehen. Ganz im Gegenteil. Die WTO ist für einen denkbar umfassenden Austausch von Waren ohne jegliche Einschränkungen, einschließlich politischer.“

    Alexejenko teilte ferner mit, dass die endgültige Entscheidung zur Lockerung des russischen Lebensmittelembargos in jedem Fall von der politischen Führung in Moskau getroffen wird. Auf die Frage, ob WTO-Regeln die Aufhebung von Sanktionen gegen einzelne Länder ermöglichen, sagte der Experte, Sanktionen seien von der WTO überhaupt nicht vorgesehen. Und die Gegensanktionen seien ein Instrument der russischen Regierung.

    Alexejenko gehört zu einer Delegation Russlands, deren Experten mehrere Agrarbetriebe inspizieren, die ihre Erzeugnisse an Russland liefern wollen.

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    Tags:
    Sanktionen, WTO, Alexej Alexejenko, Athen, Moskau