11:25 16 November 2018
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    Gaspipeline-Abkommen zwischen Moskau und Athen wird in nächster Zeit unterzeichnet

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    Griechenland und Russland werden in nächster Zeit ein Abkommen über den Bau einer neuen Gaspipeline unterzeichnen. Das kündigte Griechenlands Energieminister Panagiotis Lafazanis am Dienstag in Athen nach Verhandlungen mit Gazprom-Chef Alexej Miller an.

    „Heute wurden keine Dokumente unterschrieben. Der Vertrag wird bald zustande kommen“, sagte der Minister, ohne ein konkretes Datum zu nennen.

    „Die Gespräche waren konstruktiv und überaus inhaltsreich. Griechenland ist am Bau der Pipeline interessiert“, sagte Lafazanis. Es geht um eine Verlängerung der künftigen russischen Leitung Türkischer Strom von der türkisch-griechischen Grenze zur griechisch-mazedonischen Grenze.

    Seinerseits teilte Miller mit, dass die neue Leitung von einem russisch-europäischen Konsortium gebaut werden könnte. „Für die Realisierung des Projekts sind bis zu zwei Milliarden Euro erforderlich… Einige europäische Unternehmen hatten bereits ihre Bereitschaft signalisiert, in das Projekt einzusteigen. Die Pipeline wird in strikter Übereinstimmung mit dem europäischen Gesetz verlegt“, sagte der Gazprom-Chef.

    Die russische Seite garantiere, dass über die neue Leitung bis zu 47 Milliarden Kubikmeter russischen Gases durch Griechenland transportiert würden. „Das wird es Athen gestatten, zusätzliche kommerzielle Kredite für die Realisierung anderer Projekte auf dem Territorium des Landes aufzunehmen“, sagte Miller.

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    Tags:
    Türkischer Strom, Gazprom, Alexej Miller, Griechenland, Moskau