18:44 22 November 2019
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    Wall Street Journal: Russland nicht mehr „auf Strafbank“ für Investoren

    Wall Street Journal: Russland nicht mehr „auf Strafbank“ für Investoren

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    Krisenstimmung in Russlands Wirtschaft (146)
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    Nach einem „heftigen“ Wachstum in jüngster Vergangenheit wird der US-Dollar wieder schwächer: Eine Reihe globaler Währungen sind in diesem Jahr gegenüber dem US-Dollar stärker geworden, wie die Zeitung Wall Street Journal (WSJ) berichtet.

    Der Zeitung zufolge führt die Schwächung des US-Dollars auf die Erwartungen zurück, dass die US-Notenbank kurzfristig die Kreditzinsen erhöhen könnte.

    Die Rentabilität der russischen Aktiva locke inzwischen Investoren an, für die Russland „nicht mehr auf der Strafbank sitzt“, so die Zeitung.

    Die Zeitung verweist darauf, dass der russische Rubel im Jahr 2015 gegenüber dem US-Dollar um 17,5 Prozent stärker geworden ist. Außerdem habe der Rubel, der im vergangenen Dezember drastisch gefallen war, 46 Prozent seines Wertes wiederhergestellt. Aber auch souveräne Rubel-Obligationen und der Aktienindex Russlands seien gestiegen.

    Nach WSJ-Angaben bleibt die Rezession in Russland zwar bestehen, es gebe aber weniger Befürchtungen hinsichtlich anderer Aspekte der russischen Wirtschaft, denn die Erdölpreise, die erst vor kurzem auf dem tiefsten Stand seit sechs Jahren waren, seien wieder angewachsen und die geopolitische Spannung habe durch die Waffenruhe in der Ukraine abgenommen.

    In der letzten Zeit berichten einige westliche Massenmedien, dass sich die russische Wirtschaft zum Erstaunen vieler Analytiker erhole. Unter anderem das Magazin „Newsweek“ berichtete, dass die Wirtschaft Russlands entgegen den meisten Erwartungen „wieder festen Boden unter die Füße bekommt“. Auch die Agentur Bloomberg verwies darauf, dass Russland im vierten Quartal 2014 ein „unerwartetes Wachstum“ aufgewiesen habe.

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    Investitionen, Wall Street Journal, Bloomberg, Russland