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    „Forbes“: Russlands Wirtschaft trotz Sanktionen fest genug

    © AFP 2019 / Alexander Nemenov
    Wirtschaft
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    Die russische Wirtschaft weist auch ein Jahr nach der Verhängung westlicher Sanktionen einen hohen Festigkeitsgrad auf. Das schrieb das US-Magazin „Forbes“ in seiner jüngsten Ausgabe.

    „Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Russlands wächst und wird auch weiter wachsen, daran ist nicht zu zweifeln“, zitierte das Magazin David Herne, Direktor der Specialised Research and Investment Group (SPRING). „Wenn die Inflation in Russland so berechnet worden wäre wie in den USA, wäre die Zahl niedriger gewesen“, meinte der Experte.

    „Die Anfang Winter begonnene Panik in den Reihen der Anleger resultiert aus einer nicht objektiven Berichterstattung westlicher Medien über die Entwicklung in Russland“, fuhr das Magazin fort. „Von allen Seiten wird zu viel Müll über Russland verbreitet. Das ist Propaganda aus Europa, den USA und auch aus Russland“, sagte der niederländische Unternehmer Arent Thijsen. 

    Zu den wichtigsten Faktoren, dank denen Russland die Prüfung bestanden hat, zählte „Forbes“ niedrige Verbindlichkeiten des Landes. „Wären die Schulden hoch gewesen, wäre die Situation weitaus schlimmer ausgefallen. Das Verhältnis der Verbindlichkeiten zum BIP in Russland liegt derzeit bei rund 14 Prozent. Die Wirtschaft spürt die Schulden so gut wie gar nicht. Weder die Bevölkerung noch der Staatssektor noch die meisten Unternehmen wurden betroffen…

    Natürlich wird es Erschütterungen geben, Märkte werden kollabieren. Aber Russland wird sich immer erheben… Trotz des andauernden Ukraine-Konflikts, Sanktionen und niedriger Ölpreise ist Russland gegenwärtig ein Favorit für Investoren“, schrieb das Blatt.

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    Tags:
    BIP, Sanktionen, Specialised Research and Investment Group (SPRING), Forbes, Arent Thijsen, David Herne, Russland