06:58 19 Dezember 2018
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    Nursultan Nasarbajew und Wladimir Putin in Moskau in einer Sitzung des Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrates

    Iran, Aserbaidschan, Indien und Mongolei wollen engere Kontakte zur Wirtschaftsunion

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    Der Iran, Aserbaidschan, Indien und die Mongolei erwägen eine Kooperation mit der Eurasischen Wirtschaftsunion. Das teilte Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew am Freitag in Moskau in einer Sitzung des Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrates mit.

    „Unser nächster potentieller Partner wird wohl die Türkei sein. Präsident (Recep Tayyip) Erdogan war bei uns zu Besuch und äußerte den Wunsch, ein Handelsabkommen mit der Eurasischen Wirtschaftsunion abzuschließen“, sagte Nasarbajew.

    Das erste Gipfeltreffen der Eurasischen Wirtschaftsunion ging am Freitag in Moskau mit der Unterzeichnung mehrerer gemeinsamer Dokumente zu Ende. Der Zeremonie wohnte auch Kirgistans Präsident Almasbek Atambajew bei, der die Bereitschaft seines Landes bekräftigt hatte, in die Wirtschaftsunion einzusteigen.

    Die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion zum 1. Januar dieses Jahres hebt die Teilnehmerländer der früheren Zollunion – Russland, Kasachstan und Weißrussland – sowie Armenien, deren gesamtes Bruttoinlandsprodukt (BIP) 85 Prozent des der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ausmacht, auf eine neue Integrationsstufe. Mit der Gründung der Union geht die Schaffung eines gemeinsamen Marktes im GUS-Raum mit einer Bevölkerungszahl von rund 170 Millionen zu Ende. Dieser Markt soll zu einem neuen mächtigen Zentrum der ökonomischen Entwicklung werden.

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    Tags:
    BIP, Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), GUS, Nursultan Nasarbajew, Mongolei, Aserbaidschan, Indien, Iran, Weißrussland