17:37 26 April 2019
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    Gazprom: Bau von Unterwasserteil der Pipeline Türkischer Strom beginnt Anfang Juni

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    Ein Rohrlegeschiff des italienischen Konzerns Saipem beginnt in der ersten Juni-Dekade mit dem Bau des Unterwasserteils der Gaspipeline Türkischer Strom. Das teilte Oleg Aksjutin, Mitglied des Vorstandes von Russlands größtem Gaskonzern Gazprom, am Dienstag in Moskau mit.

    „Alle Einschränkungen für die Arbeiten wurden aufgehoben. Bekanntlich wird der erste Strang nach einem Vertrag mit Saipem unter Einsatz von zwei Spezialschiffen verlegt… Dabei werden die für das (gestoppte) Projekt South Stream hergestellten Röhren verwendet“, sagte der Manager.

    Am 8. Mai hatte Saipem bekannt gegeben, dass der Vertrag mit dem Betreiber South Stream Transport über den Bau des Unterwasserteils der Pipeline Türkischer Strom wieder in Kraft gesetzt wurde. Ein Joint Venture der deutschen Stahlkonzerne Salzgitter und Dillinger Hütte — Europipe – nahm am 19. Mai Verhandlungen über die Lieferung von rund 150.000 Tonnen Röhren für den Türkischen Strom unverzüglich auf.

    Die 1.100 Kilometer lange Leitung mit vier Strängen soll eine Durchsatzkapazität von rund 63 Milliarden Kubikmeter pro Jahr haben. 16 Milliarden davon sind für die Türkei bestimmt, 47 Milliarden Kubikmeter Gas landen an der türkisch-griechischen Grenze, wo ein Hub gebaut wird. EU-Länder haben sich dann selbst um ihre Gasversorgung zu kümmern und Pipelines zu diesem Hub zu bauen.

     

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