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    Atomkraftwerk im Ausland

    Russland will Atomkraftwerke in Bangladesch, China und Großbritannien bauen

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    Wirtschaft
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    Russland bekundet Interesse am Bau von Atomkraftwerken in mehreren Ländern, darunter in Bangladesch, China, Indonesien und Großbritannien. „Ein Vertrag mit Bangladesch dürfte bereits in diesem Jahr unterschrieben werden“, teilte der Vizechef des russischen Konzerns Rosatom, Kirill Komarow, am Montag in Moskau am Rande des Forums Atomexpo-2015 mit.

    „Derzeit werden entsprechende Dokumente vorbereitet und abgestimmt.“ „Was China betrifft, erwägt Peking den Bau von Atomkraftwerken nicht in Küstengebieten, sondern im Kernland. Russland hat einmalige Erfahrungen beim Bau solcher AKW.“

    Komarow zufolge wäre Rosatom bereit, chinesischen Partnern beim Bau von Atomkraftwerken im Kernland zu helfen, sollten russische Technologien von Peking gefragt werden.

    Der Topmanager bekräftigte ferner das Interesse seines Konzerns am Einstieg in AKW-Projekte in Großbritannien. „Moskau verfolgt aufmerksam die Realisierung eines Projekts zum Ausbau des Atomkraftwerks Hinkley Point, dessen ausländische Teilnehmer gewisse Präferenzen genießen… Sollten für Rosatom die gleichen Regeln gelten wie für andere ausländische Konzerne, wäre die russische Seite bereit, in britische Atomstromprojekte einzusteigen und in sie auch zu investieren“, sagte Komarow.

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    Tags:
    AKW, Rosatom, Kirill Komarow, Moskau, Russland, China, Bangladesch, Indonesien, Großbritannien