23:14 13 November 2019
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    USA: Kein Verbot für Teilnahme von US-Geschäftsleuten an Petersburger Forum

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    Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben keine Pläne, US-Geschäftsleuten die Teilnahme am St. Petersburger Wirtschaftsforum zu verbieten, der am 18. Juni eröffnet wird. Wie die „Financial Times“ berichtet, werden solche US-Firmen wie Boston Consulting Group und Ernst & Young in der Newa-Hauptstadt vertreten sein.

    Auch Topmanager von Shell, BP, Societe Generale, Total, Schlumberger, ICDecaux, Metro und Carlsberg planten ihre Teilnahme. Dem Blatt zufolge hatten Vertreter von zwei US-Unternehmen bestätigt, dass Geschäftsleute, die zu dem Forum nach Russland reisen werden, in diesem Jahr keine Strafmaßnahmen zu befürchten haben. „Es ist so: Wenn Sie uns danach fragen, werden wir Ihre Reise nicht billigen. Aber wenn sie nicht fragen, wird auch nichts passieren“, zitierte die Zeitung einen US-Diplomaten, der anonym bleiben wollte.

    Der Autor des Beitrags schließt nicht aus, dass diese Position ein Zeichen dafür sein könnte, dass Washington Möglichkeiten für die Wiederaufnahme eines Dialogs mit Russland auslotet.

    Im vergangenen Jahr hatte das Weiße Haus zugegeben, dass die Teilnahme von US-Geschäftsleuten am St. Petersburger Forum nicht wünschenswert wäre. Experten zufolge wurden auch europäische Konzerne unter massiven Druck gesetzt.

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    SPIEF, Shell, Financial Times, TNK-BP, USA