12:50 27 Januar 2020
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    Russlands Präsident Wladimir Putin und Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras haben am Freitag in St. Petersburg die Route der künftigen Gaspipeline Turkish Stream erörtert. „Besprochen wurden auch einige andere Energieprojekte“, teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow nach dem Treffen der beiden Politiker mit.

    Zuvor hatten die Energieminister beider Länder, Alexander Nowak und Panagiotis Lafazanis, am Rande des St. Petersburger Wirtschaftsforums ein Memorandum über Bau und Betrieb einer Gasleitung auf dem Territorium Griechenlands unterschrieben. Zustande kam auch ein Dokument über die Gründung einer Projektierungsfirma, die in Form eines Joint Ventures ins Leben gerufen wird.

    Die russische Seite wird in diesem JV durch die Bank VEB Capital und Griechenland durch ein Energie-Investmentunternehmen vertreten sein. Nowak schätzte die für den Bau der Gasleitung in Griechenland erforderlichen Investitionen auf rund zwei Milliarden Euro. Diese Summe werde Russland in Form eines Kredits zur Verfügung stellen, sagte der russische Minister.

    Die Durchsatzkapazität der griechischen Pipeline – Fortsetzung von Turkish Stream – wird 47 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr betragen. Baubeginn ist 2016. Die Leitung dürfte 2018 ihrer Bestimmung übergeben werden.

     

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    Erdgas, Türkischer Strom, Alexander Nowak, Panagiotis Lafazanis, Russland, Türkei, Griechenland