10:37 24 September 2017
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    Mecklenburg + Gebiet Leningrad: Wirtschaftskooperation trotz Sanktionen

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    Wirtschaft
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    Die Sanktionen kommen und gehen - Deutschland und Russland sind aber zu einer Zusammenarbeit verurteilt. Das betonten die Top-Repräsentanten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und des Leningrader Gebiets bei den regionalen Tagen der deutschen Wirtschaft am 24. und 25. Juni in dieser Region im Nordwesten Russlands.

    „Wir verstehen ganz gut, dass die Sanktionen vorübergehend sind. Allein für das Leningrader Gebiet ist Deutschland der Außenhandelspartner Nummer Eins“, so Alexander Drosdenko, Vize-Gouverneur des Leningrader Gebiets. „Über 200 deutsche Wirtschaftsprojekte wurden hier erfolgreich umgesetzt. Wir verstehen, dass wir zu einer Zusammenarbeit wortwörtlich bestimmt sind. Wir treffen uns schon zum zweiten Mal seit der Einführung der Sanktionen, gerade sowohl Politikern als auch und vor allem den Geschäftskreisen zu zeigen, dass wir am Aufbau der Wirtschaftsbeziehungen interessiert sind.“

    Erwin Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, stimmte dem im Interview mit Marina Piminowa zu: „Die Partner auf beiden Seiten der Meinung, dass es sehr gut wäre, wenn wir möglichst bald zu normalen Verhältnissen zurückkämen, wenn beide Seiten auf Sanktionen verzichten könnten. Gleichzeitig ist uns aber klar, dass dazu politische Gespräche auf anderer Ebene nötig sind. Aber wir wollen auch in dieser schwierigen Zeit den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen.“

    Russischer Markt bleibt attraktiv

    Einer der Teilnehmer der Tage der deutschen Wirtschaft, Rene Harun, Delegierter der Deutschen Wirtschaft, Direktor der Filiale Nordwest Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK), schätzt das Potenzial des russischen Marktes sehr groß ein: „Der russische Markt ist attraktiv, weil hier die Kaufkraft an sich und auch das große Potenzial da sind. Die deutsche Wirtschaft, das,Made in Germany‘, ist hier hoch angesehen“.

    Solche Gespräche müssen weiter stattfinden, meinte auch Ralph Damköhler, Niederlassungsleiter St. Petersburg Inros Lackner SE. „Es ist wichtig, dass solche Gespräche geführt werden, denn die Wirtschaft gerade in Mecklenburg-Vorpommern und Wirtschaft im Leningrader Gebiet sind eng verflochten auf verschiedenen Gebieten. Wenn Unternehmen sich weiter unterhalten, dann ist es nur gut für die baldige Normalisierung der Beziehungen“, so der Geschäftsmann.

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    Tags:
    Sanktionen, Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, Ralph Damköhler, St. Petersburg, Mecklenburg-Vorpommern, Russland, Deutschland
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