10:33 24 November 2017
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    Russischer Konzern entdeckt im Sudan Feld mit 46.000 Tonnen Gold

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    Der russische Konzern Siberian for Mining hat im Sudan ein riesengroßes Goldfeld entdeckt. Wie Sudans Ressourcenminister Ahmed Sadiq al-Karouri am Mittwoch in Khartum mitteilte, wurde mit den Russen bereits ein Investitionsabkommen unterzeichnet – das größte in der Geschichte des Sudan.

    „Der russische Konzern entdeckte eine große Goldreserve in den Provinzen Rotes Meer und Nil. In dem Feld lagern voraussichtlich bis zu 46.000 Tonnen Gold, dessen Marktwert wird auf 298 Milliarden US-Dollar geschätzt“, sagte der Minister auf einer Pressekonferenz im Republikpalast nach Angaben der Agentur Sputniknews. Zugegen waren Sudans Präsident Umar al-Baschir und der Direktor von Siberian for Mining, Wladimir Schukow.

    Laut Abkommen sollen im ersten Förderjahr rund 33 Tonnen Edelmetall gewonnen werden. In zweieinhalb Jahren dürfte die Förderung auf 53 Tonnen wachsen. „Der Fund wird zum ökonomischen Aufschwung des Landes beitragen“, sagte al-Karouri. An dem Projekt hält der russische Konzern 25 Prozent und der Sudan 75 Prozent der Anteile.

    Direktor Schukow teilte mit, dass sein Unternehmen den Bau einer Raffinerie im Norden des Sudan finanzieren. Das werde der erste Betrieb dieser Art auf dem Afrikanischen Kontinent sein. Für den Bau sind nach seinen Worten etwa 240 Millionen Euro erforderlich. Das Werk werde bis zu 50 Tonnen Gold im Jahr ausstoßen, sagte der Manager.

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    Tags:
    Gold, Siberian, Wladimir Schukow, Ahmed Sadiq al-Karouri, Sudan, Russland
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