15:18 24 Oktober 2020
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    Ukrainische Finanz- und Schuldenkrise (85)
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    Die Wirtschaftssituation in der Ukraine wird von Tag zu Tag schlimmer, wie der Kolumnist des „Forbes-Magazins“, Mark Adomanis, schreibt.

    Dennoch behaupten Anhänger der jetzigen ukrainischen Staatsführung sowohl im Westen als auch in der Ukraine selbst, dass die jetzige Lage Kiew Vorteile bringe und Moskau Schaden zufüge.

    Als Beispiel zitierte er Alexander Motyl, Professor für Politikwissenschaften an der Rutgers University in Newark bei New York, dem zufolge „die Zeit an der Seite der Ukraine und nicht an der Seite Russlands ist“, und dass „die ukrainische Wirtschaft von Tag zu Tag stärker wird“.

    Unterdessen könne ein Experte sogar mit einem kurzen Blick auf die Wirtschaftskennziffern zum Schluss kommen, dass sich die Situation in der Ukraine rasch verschlechtert, so Adomanis.

    Der Experte führt die Änderungen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Russland und in der Ukraine ab 2014 an, die eher von einem zunehmenden Abstand zwischen den Kennziffern beider Länder als einem zurückgehenden zeugen.

    Gegenwärtig stehe die Ukraine am Rande eines Kollapses, konstatierte der Forbes-Analytiker.  Daran sind ihm zufolge westliche Beamte schuld, die „viel von der Unterstützung der europäischen Wahl der Ukraine geredet haben“, aber nicht gewillt waren, dafür Geld auszugeben.

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    Tags:
    Wirtschaftskrise, BIP, Alexander Motyl, Mark Adomanis, Ukraine