12:00 17 August 2017
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    Nicolas Maduro und  Wladimir Putin in China

    Treffen Putin-Maduro in Peking: Stabilisierung von Ölpreisen im Mittelpunkt

    © Sputnik/ Alexei Drushinin
    Wirtschaft
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    Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat zu Beginn des heutigen Treffens mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Peking vorgeschlagen, mögliche Schritte zur Stabilisierung der Situation auf dem Weltölmarkt zu besprechen.

    „Neben den bilateralen Beziehungen werden wir auch globale Probleme, den Kampf um den Frieden und zweifellos eine solch wichtige Frage wie das Öl zur Sprache bringen.“

    „Wir können unsere Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation auf dem Weltölmarkt und des Ölpreises erörtern, was uns ermöglichen würde, diese andauernde Konjunktur zu bewältigen“, zitiert der Pressedienst des Kremls Maduro.

    Seinerseits machte Putin auf den drastischen Rückgang des Warenumsatzes zwischen beiden Ländern im Jahr 2014 aufmerksam, der aber durch ein Wachstum von mehr als 25 Prozent seit Jahresbeginn ausgeglichen wurde.

    „Man muss analysieren, warum dies passiert und was man tun muss, damit unsere Arbeit rhythmisch erfolgt“, so Putin.

    Venezuela ist Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und verfügt über immense Ölvorräte.

    Am Montag hatte die OPEC die ölfördernden Länder aufgerufen, einen Dialog über die Stabilisierung der Situation um den Ölpreis aufzunehmen. Zusammenarbeit wäre der Schlüssel für die Zukunft des Ölmarktes, hieß es.

    Weiterlesen: Wie Russland versucht, den Öl-Tropf loszuwerden

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    Tags:
    Erdöl, OPEC, Wladimir Putin, Nicolas Maduro, Peking
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